Nach dem tollen Erfolg im Vorjahr, gibt die Gruber Bühne in Ramsau am Dachstein auch diesen Sommer ein Stück zum Besten. Unter der Regie von Reinhold Brandstetter darf man gespannt sein, was bei "Die Wilderer von Türlwand" oder "Das tüchtige Nozerl, der Kaiser und die Eisenbahn" alles passiert. Nur soviel wird jetzt schon verraten: Der Vorstand der einsamen Bahnstation "Türlwand an der Türlwand", Zwölfaxinger Franz, ist Gams-Wildern, also muss Tochter Innocentia ("Nozerl" gerufen) zusammen mit dem Dackel Waldmann (zuständig für das Verbellen der herannahenden Züge) die Station hüten. Ausgerechnet da kommt Kaiser Joseph II. (inkognito) mit einem Sonderzug angefahren. Was davor und danach Zwerchfellerschütterndes passiert (und das ist einiges), wird hier nicht verraten. Am Ende jedenfalls ist der Kaiser einem Attentat entkommen und Nozerl ist Baronin Zwölfaxinger geworden.