« Indie-Geheimtipp mit Potential für internationale Karriere! »
Bleiben wir gleich bei Superlativen: Diese heimische Band liefert ein prächtiges Rock-Album ab, das in Indiehausen mindestens einen Zwischenkarneval der Freude verursachen müsste. Ohne den üblichen, wir-sind-so-wahnsinnig-von- (hier einen der üblichen Verdächtigen einsetzen) inspiriert-Scheiß, findet Bell Etage eine eigene Sprache und einen eigenen Sound und erhebt sich damit von der ersten Sekunde des Albums über jedwede Provinzialität die bei ähnlichen Versuchen hierzulande meist mitschwingt. Das bislang überzeugendste Ö-Album von 2007.
(Karl Fluch/ Online-Standard)
In der jetzigen Besetzung besteht Bell Etage seit 2005. Aus ungeklärten Gründen sind bis auf ein Mitglied alle musizierenden Personen im Jahr 1980 geboren (an so verschiedenen Orten wie Hohenems/Vorarlberg, dem imperialen Bad Ischl oder Kleinstädten in Jugoslawien). Wien war dann der Kreuzungspunkt für die verschiedenen Schicksale und Geburtsort von Bell Etage. Die formidable Band (klasssiche Besetzung plus Cello) um Sänger und Gitarrist Ernst Tiefenthaler gibt am 31. Mai im Arcadium ihr erstes Grazkonzert. Unterstützt wird sie dabei von der Grazern shaun berkovits, die seit einem Jahr österreichweit mit atmosphärischen Konzerten begeistern und der hierzulande unbekannten, aber äußerst umtriebigen Prager Indiepopband Agave9.